Zwieselbacher Rosskogel

(Stubaier Alpen, Tirol, Österreich)

Höhe
3081 m
Höhendifferenz
1600Hm
Schwierigkeit
Bergtour - Leicht
Wintertauglich
ja (via Kraspestal)
Exposition
Nord, Südost
Einkehr
Gleirschalm, Pforzheimer Hütte (beide Sommer, Winter)
Ausgangsort
St.Sigmund/Sellrain
Aufstieg
Gleirschalm, Pforzheimer Hütte, Walfeskar
Abstieg
s. Aufstieg

Charakteristik

Im Winter ist der Zwieselbacher ein ungemein beliebter Skiberg (via Kraspestal), der an schönen Wochenenden ganze "Karawanen" anlockt. Der hier beschriebene gletscherfreie Sommerweg ist dagegen erfreulich wenig begangen und einsam. Im unteren Teil recht idyllisch, im oberenTeil gibt's fast nur noch Geröll und Blockwerk. Für das steile, etwas exponierte Blockwerk am Gipfelanstieg braucht es Trittsicherheit.


Beschreibung

Zunächst auf dem asphaltierten Fahrweg nach S zur Gleirsch-Alm. in gleicher Richtung weiter am Bach entlang bis zum Materiallift der Pforzheimer Hütte. Dort über die Brücke und über Wiesengelände hinauf zur weithin sichtbaren Hütte.

Nun kurz auf dem Weg Richtung Schweinfurter Hütte nach W; schon bald zweigt dort ein unbeschilderter, aber markierter Steig nach NW ab. Zuerst über grobes Blockwerk ins Walfeskar, danach steil über Geröll und Schrofen zu einer Geländekante - dahinter ist der Gipfelanstieg bereits voll einsehbar. An einem hübschen (namenlosen?) See vorbei und in weitem Bogen (NW, W, SW) über Blockwerk am rechten Rand einer Senke entlang (rechts kommt der Weg vom Kraspesferner herauf) und von der Rückseite her über Blockwerk zum Gipfel

Tipp: bis zur Materiallift könnte ein Radl nützlich sein; aufgrund des groben Schotters sollte es aber ein MB sein!